Das ist Hannes Schlie, der seit 2004 ankommende Segler begrüßt und auslaufende Schiffe verabschiedet.
Auf seinem Pfahl steht er selbstbewusst und schaut versonnen und gleichzeitig aufmerksam in den Himmel. Wir, die Segler, finden uns in der Gestalt wieder: Wie mag das Wetter wohl werden? Soll ich Segel setzen oder doch lieber noch einen Abend in der Giftbude verbringen?
Jonas Kötz hat diese Figur geschaffen. Seit seiner frühen Jugend läuft er auf seinen Segeltörns auf der Ostsee Schleimünde an und genießt die Ruhe und Geselligkeit. Seine Frau verbrachte mit ihren Eltern hier ihre Sommerferien. So ist es verständlich, dass beide durch diese Skulptur stets in Schleimünde gegenwärtig sein wollen.
Das Besondere an ihr: Sie ist aus einem sechs Meter langen Pfahl aus Basralokus, einem Bongossi ähnlichen Holz, herausgearbeitet. Über 80 Jahre stand der Pfahl im Hamburger Hafen, und als er gezogen wurde, um einer neuen Kaianlage Platz zu machen, zeigte er sich unversehrt.
Hier in Schleimünde werden sich Seglergenerationen von Hannes Schlie verabschieden, wenn sie die Schlei verlassen, und ihn freudig begrüßen, wenn sie wieder in die Schlei einlaufen. Denn eines ist gewiss: Der Bohrwurm beißt sich an ihm die Zähne aus.
Hannes Schlie teilt mit:
Die 30 Mitglieder unserer Vereine entlasteten den Vorstand und sprachen ihm ihr Vertrauen aus.
Günther Hoffmann - er ist der Vorsitzende des Vereins - berichtete über die Ereignisse des lezten Jahres und gab einen Ausblick über die Vorhaben 2012.
Der Bohlenbelag über den Steinwall zur Zollbrücke ist ausgewechselt, der Steg über den Sandstrand ist erneuert, die Beschilderung ist freundlicher gestaltet, morsche Bohlen an der Haupt- und Menobrücke sind ersetzt.
Zu den Arbeitseinsätzen im Frühjahr und Herbst fanden sich Mitglieder der Schleisegelvereine ein, die den Hafen für die Saison und für den Winter vorbereiteten.
In diesem Jahr werden an der Rallebrücke die tragenden Elemente und der Bohlenbelag erneuert.
Die Stromleitungen werden durch Kabel mit größerem Querschnitt ersetzt.
Eine Sedimentverlagerung soll möglichst vor der Saison durchgeführt werden. Sand, der das Festmachen erschwert oder verhindert, wird auf unseren Binnenstrand oder an den Strandabschnitt vor dem Lotsenhaus verlagert.
Ein Blick in die nahe Zukunft: An den tragenden Pfählen der Zollbrücke hat der Bohrwurm erhebliche Schäden verursacht. Sobald es unsere Finanzen erlauben, werden diese ersetzt.
Mehrere Vereine regten an, an der Innenseite der Spundwand einen Steg anzubringen. Der Vorstand wird der nächsten JHV ein Kostenangebot vorlegen.
Von den Vereinen, die einen jährlichen Spendenbeitrag ankündigten, sind 15 diesem Versprechen nachgekommen. Die anderen werden an die Zahlung erinnert. Das Spendenaufkommen liegt mit 3250 € deutlich unter dem des letzten Jahres.
Frau Dr. Monika Krebs erläuterte die finanzielle Situation des Vereins. Der Gewinn vor Steuern betrug 11.913,24 €. Dieser Summe stehen Forderungen einer Wasserbaufirma von ca. 15.000 € und verpflichtende Zahlungen, die vor der Saison zu leisten sind, gegenüber. Den Zahlungen für die Kredite sind wir nachgekommen.
Unser Hafenmeister Harald Schacht sprach von einem guten Saisonverlauf. 4.150 Schiffe machten in Schleimünde fest. Es gab keine Unfälle, unsere Gäste zahlten bis auf einige Ausnahmen unaufgefordert das Hafengeld.
Jens Ambsdorf von der Lighthouse-Foundation veranschaulichte den Sachstand im Hafenbereich. - Die Arbeiten am und im Lotsenhaus sind beinahe abgeschlossen. - Im Haus können bis zu 20 Personen in gutem Jugendherbergsstandart untergebracht werden. - Im Erdgeschoss steht für Kurse und Gruppenarbeiten ein Seminarraum zur Verfügung. - Im letzten Jahr wurde ein 40 Meter tiefer Brunnen zur Gewinnung unbelasteten Trinkwassers gebohrt. - Kostenaufwändig ist der Küstenschutz vor dem Lotsenhaus. Der Fuß der Flutmauer mit der Holzpromenade musste mit einer starken Steinpackung und Buhnen geschützt werden. - In diesem Jahr wird das Gelände gestaltet. Anregungen zur Veränderung und Nutzung des Geländes nimmt Lighthouse entgegen.
An diesem Tag wollen wir den Hafen für die Saison vorbereiten. Folgende Arbeiten liegen an u.a.: Aufstellen der Bänke, Reparaturen an den Stegen, Bänke streichen, Wege freischneiden. Wir benötigen jede helfende Hand. Nehmen sSe Kontakt auf zu dem Hafenmeister Harald Schacht und Dieter Wattenberg. Die Telfonnummern finden Sie am Schluss dieser Seite.
1. Mai : Öffnung des Hafens
1. bis 3. Juni: Erste-Hilfe-Maßnahmen in Häfen und auf Schiffen. Geleitet von Rettungssanitätern werden praxisnahe Übungen durchgeführt. In die Handhabung des Defibrillators und der Feuerspritze wird eingewiesen. Bis zu 20 Personen können an diesem Kurs teilnehmen. Die Kosten betragen 90 € pro Person. Wir regen an, dass die Vereine ihren Teilnehmern einen Zuschuss geben. Unser Beitrag liegt darin, an diesen Tagen von den Kursteilnehmern kein Hafengeld zu erheben. Anmeldungen nimmt G. Hoffmann entgegen. (Adresse siehe unten)
27. bis 31. Juli Kulturveranstaltung "unmarked space". DieseVeranstaltung fand in den letzten Jahren ein großes Echo.
25. August: Seglertreffen mit maritimem Klönschnack
6. Oktober: Arbeitseinsatz. Dieser Einsatz wird ab 2013 regelmäßig am 1. Sonnabend nach dem 3. Oktober durchgeführt.
Es muss kostenaufwändig gefördert werden.
damit später einlaufende Segler einen Platz finden. Bis 17 Uhr wird die Hälfte des Hafengeldes erhoben.
Die Gemeinnützigkeit ist auch weiterhin gültig. Der Verein kann Spendenbescheinigungen ausstellen.
Beitritt als außerordentliches Mitglied: Wiederholt wurde von Besuchern Schleimündes, die den Hafen lieben gelernt haben, die Frage nach der Mitgliedschaft in unserem Verein aufgeworfen. Jeder, der durch seinen Beitrag unsere Aktivitäten unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.
.Beitrittserklärung
Ich erkläre meinen Beitritt als außerordentliches Mitglied in den